Diagnostik und Therapie

Moderne diagnostische Untersuchungsverfahren kommen in unserer Praxis täglich zur Anwendung:

  • EKG
  • Schilddrüsensonographie
  • Oberbauchsonographie

Mit Ultraschall kann der Arzt nahezu jedes Weichteilgewebe untersuchen. Luftgefüllte Hohlräume oder Organe wie Lunge oder Darm absorbieren, streuen und reflektieren dagegen den Schall zu stark und ergeben deshalb kein klares Bild. Auch Knochen lassen sich damit schlecht untersuchen. Der Ultraschall eignet sich zu folgenden Organuntersuchung:

  • Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten auf Tumore, Zysten und Steinleiden
  • Schilddrüse auf Vergrößerung oder Verkleinerung, Hohlräume (Zysten) und Tumore
  • Herz auf krankhafte Veränderungen
  • Gelenke auf Gelenkergüsse
  • Blutgefäße im Bauch, an Beinen oder im Halsbereich auf Verengungen oder Verschlüsse

          Die Untersuchung mittels Ultraschall ist strahlungsfrei

 

  • Ergometrie (Belastungs-EKG): Bei einer Belastungs-Elektrokardiografie zeichnet der Kardiologe ein Elektrokardiogramm unter körperlicher Belastung auf. Mit dieser Methode lassen sich Durchblutungsstörungen an den Herzkranzgefäßen erkennen, die möglicherweise im Ruhe-EKG nicht sichtbar sind. Auch das Auftreten von Rhythmusstörungen ist diagnostisch von Bedeutung. Die Puls- und Blutdruckreaktionen lassen auf die allgemeine Leistungsfähigkeit und den Trainingszustand von Herz und Kreislauf schließen. Auch den Einfluss bestimmter Medikamente auf die Leistungsfähigkeit kann der Arzt hiermit festhalten.

  • Langzeit EKG: Ein Langzeit-EKG dient in erster Linie zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen. Auch Rhythmusstörungen, die nur gelegentlich auftreten, wie z.B. kurze Anfälle von Herzrasen oder ein unregelmäßiger Herzschlag, können auf diese Weise diagnostiziert werden.

  • Langzeit Blutdruck: Da der Blutdruck im Laufe eines Tages erheblichen Schwankungen unterworfen ist und bereits auf kleinste körperliche und seelische Belastungen reagiert, erhält der Arzt zuverlässige Blutdruckwerte nur durch mehrmalige Messungen oder noch besser durch eine Langzeit-Blutdruckmessung bzw. eine 24-Stunden-Blutdruckmessung.

  • Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung)

  • Allergietestung

  • Nahrungsmittelunverträglichkeitstest

  • Akupunktur

  • Wundversorgung

  • Diabetesschulungen: Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch als „Zuckerkrankheit" bezeichnet, ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Blutzuckerwert zeitweise oder ständig erhöht ist. Der Begriff „Diabetes" leitet sich aus dem Griechischen ab und steht für „hindurchfließen", das lateinische Wort „mellitus" bedeutet „honigsüß". Zusammen beschreiben sie das Krankheitszeichen, an dem Diabetes bereits in der Antike erkannt wurde: eine vermehrte Ausscheidung von Zucker im Urin. Es gibt mehrere Formen des Diabetes: Am häufigsten ist Typ-2-Diabetes, gefolgt vom Typ-1-Diabetes. Eine weitere Form ist der Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Gemeinsam ist allen Formen, dass die erhöhten Blutzuckerwerte zu verschiedenen Folgeerkrankungen, wie z. B. Herz-Kreislauf-Beschwerden, Nieren- und Nervenerkrankungen führen können. Bei Typ-2-Diabetes verliert das körpereigene Insulin, das den Blutzucker reguliert, zunehmend seine Wirksamkeit. Anfänglich wirkt die Bauchspeicheldrüse dieser Insulin-Unempfindlichkeit der Körperzellen noch entgegen, indem sie mehr Insulin produziert. Die dauerhafte Überbeanspruchung überfordert jedoch im Laufe der Zeit die Bauchspeicheldrüse. Sie kann deshalb ihre Bildungsfähigkeit für Insulin verlieren. Die Blutzuckerwerte steigen dadurch noch weiter an. Typ-2-Diabetes betrifft hauptsächlich ältere Menschen über 40 Jahre. Jedoch erkranken zunehmend auch Jüngere, sogar Kinder und Jugendliche. Übergewicht, Fettsucht (Adipositas) und Bewegungsarmut begünstigen seine Entstehung. Viele Menschen haben durch eine erbliche Vorbelastung ein erhöhtes Typ-2-Diabetesrisiko.

  • COPD/Asthmaschulungen

  • Gerinnungs-Eigenkontrolle: Schulungen

  • Geriatrie: Die Alterungsprozesse gehören zum Leben. Körper und Geist verändern sich. Besonders im Alter können viele Krankheiten auftreten, der Organismus kann anfällig werden, wie z.B. Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Schlaganfall (Apoplex), Hör-und Sehstörungen (Katarakt, Glaukom, Makuladegeneration..), Parkinson, Alzheimer Demenz, Störungen der Beweglichkeit (Arthrose, Rheuma, Gicht), Stürze, Diabetes mellitus, Depression. Die Geriatrie dient dazu dem alten Menschen trotz zahlreicher Krankheiten zu einem besseren Leben zu verhelfen. Viele verschiedene Berufsgruppen sind gefragt, neben dem geriatrisch geschulten Hausarzt gehören auch andere Fachärzte (z.B. Neurologen, Orthopäden) sowie Pflegedienste, Sozialstationen, Krankengymnasten, Ergotherapeuten in das geriatrische Team.
  • Laborleistungen