Montag, Dienstag und Donnerstag:
08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch und Freitag:
08.00 Uhr bis 14.00 Uhr
nach Vereinbarung
Sie überlegen, ob Sie ein Angebot zur Früherkennung von Darmkrebs wahrnehmen sollen? Dafür möchten Sie einschätzen, was Sie von den angebotenen Untersuchungen erwarten können? In dieser Information haben wir das aktuelle Wissen über die Früherkennung von Darmkrebs zusammengestellt. Wie Sie dieses Wissen bewerten und wie Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Wir möchten Sie mit dieser Information unterstützen, nicht beeinflussen.
Auf einen Blick: Darmkrebsfrüherkennung
Wie häufig ist Darmkrebs?
Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern wie bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. 2010 erkrankten laut Robert-Koch-Institut 34 000 Männer und 29 000 Frauen daran. Gut die Hälfte aller Patienten überlebt die Krankheit dauerhaft. Darmkrebs tritt vor allem in höherem Alter auf: Mehr als die Hälfte der Betroffenen erkrankt nach dem 70. Lebensjahr, nur etwa jeder Zehnte ist jünger als 55 Jahre. Deshalb empfehlen die Experten Maßnahmen zur Früherkennung frühestens ab dem 50. Lebensjahr. Darmkrebs entsteht meist aus Darmpolypen. Diese lassen sich bei einer Darmspiegelung vorsorglich entfernen.
Was bringt die Darmspiegelung?
Welche Untersuchungen gibt es?
Von der Krankenkasse bezahlt und von den Experten empfohlen werden der Stuhltest und die Darmspiegelung. Andere Verfahren sind bislang nach deren Ansicht nicht ausreichend geprüft, um sie generell zu empfehlen. Die Krankenkasse zahlt: etwa 3 von 10 Darmkrebsfällen treten familiär gehäuft auf. Sind in Ihrer Familie Eltern oder Geschwister daran erkrankt, zahlt die Kasse eine Darmspiegelung schon vor dem 55. Lebensjahr. Fragen Sie Ihren Arzt.
Der Stuhltest
Den Stuhltest erhalten Sie in der Arztpraxis. Er weist unsichtbares Blut im Stuhl nach. Darmkrebs und manche Polypen können bluten, bevor sie Beschwerden machen. Ein Stuhltest kann daher erste Hinweise auf Darmkrebs liefern. Häufig hat Blut im Stuhl aber auch andere Ursachen, etwa Hämorrhoiden. Manche Lebensmittel und Medikamente können das Ergebnis verfälschen. Bringt der Stuhltest ein auffälliges Ergebnis, schließt sich eine Darmspiegelung an. Nur so lässt sich Darmkrebs sicher ausschließen oder bestätigen.
Was bringt der Stuhltest?
Der Test wurde in aussagekräftigen Studien untersucht:
Bei etwa 4 von 10 000 Untersuchten kommt es zu starken Blutungen oder einer Verletzung der Darmwand, die gefährlich sein kann und behandelt werden muss. Die große Darmspiegelung ist bislang nicht in aussage- kräftigen Studien untersucht. Aber es gibt indirekte Belege für ihren Nutzen: In den Studien zum Stuhltest und zur kleinen Darmspiegelung wurde bei auffälligem Ergebnis eine Koloskopie durchgeführt. Die Experten gehen davon aus, dass sie vermutlich wirksamer ist als die kleine Darmspiegelung, weil der ganze Dickdarm untersucht wird. Sie führt etwas häufiger zu Komplikationen (Blutungen, Verletzungen der Darmwand).
Was Sie selbst tun können
Kardiologie/Hypertonie
Gastroenterologie
Hausärztliche Versorgung
Iggelheimer Straße 26
67346 Speyer
Copyright © 2022 internistische-praxis-speyer.de
Alle Rechte vorbehalten.